Raumpartituren

1. Choreographie und Polyphonie der Wahrnehmung
Oft wachsen die Zeichnungen zu meterlangen Bahnen an. Sie liegen auf dem Boden, hängen von der Decke herunter oder finden eigene Wege im Raum. So entstehen begehbare Raum-Partituren und Installationen.
 
Porgy & Bess Wien

Mit Barry Guy im Porgy & Bess in Wien

  Die Musiker bekommen je nach Kontext verschiedene Spielanweisungen, wie z.B. Zeit und Wegangaben. Dies ermöglicht eine eigentliche Choreographie und Polyphonie der Wahrnehmung. Ganz nah am Son-Icon ist jedes Graphitkorn sichtbar. Bei grösserer Entfernung ist der Überblick prägend oder die Begegnung mit anderen Musikern. Immer steht die daraus entwickelte Musik in einer inneren Kohärenz zu den Son-Icons. Dies ermöglicht den Musikern, wie auch dem Publikum, ein Erkennen von musikalisch-visuellen Formen und Bezügen.
2. Bewegliche Raumpartituren, Videopartituren und Arbeit mit Orchestern
 

Ein Orchester als Organismus aus Individuen fasziniert mich. Insbesondere die Gestaltungsmöglichkeit des Einzelnen in diesem Kollektiv. Ich suche nach verschiedenen Formen der innerorchestralen Organisation.

Jeder Musiker im Orchester bekommt sein eigenes Son-Icon, sowie Einzelcoaching, um mit der Arbeitsmethode sowie den Son-Icons vertraut zu werden und selbst kreativ im Entstehungsprozess aktiv zu sein.

Je nach Kontext können die szenischen Formen auch abgelöst werden durch Videopartituren. Für grosse Ensembles braucht es meist auch klarere Koordination oder Konzepte der Interaktion. Oft wird das Orchester dirigiert mit einer selbst entwickelten Dirigiersprache, basierend auf der „Conduction“ des New Yorker Komponisten Butch Morris und vor allem auf der über zehnjährigen Arbeit mit dem London Improvisers Orchestra.
 
Raumpartituren
 
 

Drehbare Son-Icons

Drehbare Son-icons
 
Drehbare Son-icons
 
Drehbare Son-icons
 
Drehbare Son-icons
 
 

Unterwasser Son-Icons

Unterwasser Son-Icons
 
Unterwasse Son-Icons
 
Unterwasser Son-Icons
 
Unterwasser Son-Icons
 
 
info Raumpartituren mit Son-Icons (pdf)